In Bremerhaven wird gegenwärtig an Schnelltests zur Bewertung des mikrobiellen Zustands in Biogasanlagen geforscht. Ziel des vom Forschungszentrum ttr Bremerhaven geleiteten Projekts „CH4-MikroSens“ ist es, einen Schnelltest zu entwickeln, der zeitnah Veränderungen in der mikrobiellen Zusammensetzung der Anlage anzeigt. Dadurch soll der Produktionsprozess von Biogas stabilisiert und die Wirtschaftlichkeit der Anlagen erhöht werden.
Das größte Risiko moderner Biogasanlagen besteht noch immer darin, dass die biologischen Fermentationsprozesse instabil werden und somit die Gasproduktion zm Erliegen kommt, heißt es in einer Mitteilung des ttz. Daher hätten die Anlagenbetreiber ein großes Interesse daran, eine ungünstige Zusammensetzung der Mikroorganismen so früh wie möglich z erkennen.
Im Rahmen des Forschungsprojektes sollen verschiedene Techniken auf ihre Eignung zur Verwendung als Schnelltest geprüft und die effizienteste Kontrollmethode ermittelt werden. Dabei bieten sich sowohl optische und elektrische Verfahren, als auch molekularbiologische Methoden an, heißt es weiter. Letztendlich sollen mit den Schnelltests nicht nur Aussagen über die Populationsdichte verschiedener Organismen gemacht werden, sondern auch Hinweise auf die Vitalität der Mikroorganismen gewonnen werden.
Das ttz Bremenhaven arbeitet in dem Projekt mit der Firma Isitec GmbH sowie dem Biogas –Unternehmen MT-Energie zusammen. Die Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung fördert das Forschungsprojekt zudem mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)
Quelle: EUWID v. 17.08.10
















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Rainer Weichbrodt http://www.youtube.com/watch?v=iZAc36J4Glo&feature=player_embedded
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